Resolution des Rates der Stadt Lehrte zur medizinischen Versorgung nach Schließung des Lehrter Krankenhauses

28. Januar 2025

Der Rat der Stadt Lehrte beschließt folgende Resolution:

  1. Der Rat der Stadt Lehrte verlangt die Einhaltung des Versprechens von Regionspräsident
    Steffen Krach, dass sich die medizinische Versorgung nach Schließung des Lehrter Krankenhauses verbessern wird.
  2. Der Rat der Stadt Lehrte fordert die schnellstmögliche Einrichtung eines hochmodernen
    Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) im Rahmen eines Gesundheitscampus in den
    Bestandsgebäuden des Lehrter Krankenhauses durch die Krankenhausgesellschaft Region Hannover (KRH).
  3. Der Rat der Stadt fordert, dass die Bestandsimmobilien in ihrer Gesamtheit hierbei zu
    erhalten und in die Planungen der Nachnutzung einzubeziehen (Zukunftskonzept) sind.
    Ein Leerstand ist nicht zu akzeptieren.
  4. Der Rat der Stadt Lehrte fordert, die Stadt Lehrte insbesondere bei der inhaltlichen Ausgestaltung und der Festlegung des zukünftgen bedarfsorientierten Leistungsangbotes im
    zukünftigen RGZ seitens der KRH als Partnerin auf Augenhöhe anzuerkennen, um eigene
    Ideen und Vorstellungen einbringen, diskutieren und einfordern zu können.
  5. Der Rat der Stadt Lehrte fordert, dass seitens der KRH die im Rahmen eines am
    13.04.2024 durchgeführten Auftaktworkshops erarbeiteten Kernforderungen der Lehrter
    Politik gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Ärzteschaft und weiteren Akteuren als Planungsgrundlage für die inhaltliche Ausgestaltung anerkannt werden, z.B.
  • muss die Stelle einer Durchgangsärztin/eines Durchgangsarztes gesichert werden,
  • sind die Kapazitäten in den Notaufnahmen zu erhöhen, um eine angemessene Notfallversorgung zu gewährleisten,
  • ist für die ambulante Notfallversorgung eine 24/7-Bereitschaft von chirurgischen, radiologischen und internistischen Fachärzten im RGZ sicherzustellen unmuss die Bettenkapazität anstatt der angekündigten 10 Betten 25 Betten umfassen.
  • Der Rat der Stadt Lehrte fordert eine bedarfsgerechte Gestaltung der Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme des RGZ. Insbesondere durch den Wegfall der chirurgischen Abteilungen im Krankenhaus Lehrte besteht schon jetzt eine akute Überbelastung der chirurgischen Versorgung im KREIS OST. Es sind Ersatzkapazitäten dauerhaft zu schaffen, um eine ambulante chirurgische Notfallversorgung sicherzustellen

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