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Schlossarek: Informationschaos beenden, Abgabefrist verlängern, Glaubwürdigkeit gewinnen!

„Die CDU-Fraktion Region Hannover verlangt eine Fristverlängerung für die Abgabe der Fragebögen von aha“, erklärt der Lehrter Regionsabgeordnete Bernward Schlossarek. Der Abfallentsorger hatte im Juli ca. 146.000 Grundstückseigentümer im Umland angeschrieben. Die Betroffenen wurden aufgefordert bis zum 22. August 2013 den Fragebogen zu beantworten. Wer diese Frist nicht einhält, wird ab Januar 2014 automatisch auf die Tonnenabfuhr umgestellt. Eine spätere Korrektur ist bislang nicht vorgesehen. Zusätzlich haben viele Grundstückseigentümer den Fragebogen noch gar nicht erhalten.
Ferner übt Schlossarek scharfe Kritik an der Geschäftsführung bezüglich der von aha jeweils empfohlenen Menge in dem Fragebogen. In der Regel ist diese Menge doppelt so groß wie das tatsächliche Müllaufkommen. Durch diese Mengenangabe werden die Kunden eindeutig in die Irre geführt. Hinzu kommen widersprüchliche Telefonauskünfte von der Hotline des Abfallentsorgers. „Der Umgang mit dem mündigen Bürger sieht anders aus. Vorgaben der Verwaltung müssen verlässlich sein“, so Schlossarek.
„Darüber hinaus ist nicht nachvollziehbar, warum der Abfallentsorger aha sich bisher geweigert hat, in jeder der 20 betroffenen Städte und Gemeinden öffentliche Informationsveranstaltungen durchzuführen. Gerade hier vor Ort hätte aha die Gelegenheit gehabt, mit den Menschen in Lehrte zu sprechen, die offenen Fragen zu klären und Glaubwürdigkeit zu gewinnen“, betont Bernward Schlossarek. „Die Absicht von aha, in der nächsten Woche gemeinsam mit dem Regionspräsidenten einen Infoabend in Hannover durchzuführen, grenzt schon an eine Realsatire.“
Weiter kritisiert Bernward Schlossarek den Zeitpunkt der Fragebogenaktion in Lehrte. „Was soll eine Abfrage bei uns, wenn die Umstellung erst im Jahr 2015 erfolgen soll?“ Bis dahin haben sich die Angaben in vielen Haushalten geändert. Das Verhalten von aha widerspricht jeder kaufmännischen Logik. Die CDU fordert für Lehrte vor der tatsächlichen Systemumstellung eine nochmalige Befragung. „Warum sollen wir Jahre später automatisch höhere Gebühren zahlen, die auf veralteten Angaben basieren?“, fragt Schlossarek.
Darüber hinaus fordert die CDU nach Abschluss der Fragebogenaktion eine eindeutige Gebührenmitteilung an alle Kunden. Auch im Nachhinein muss eine kostenfreie Korrektur der Angaben jederzeit möglich sein. Nach Ansicht von Schlossarek haben viele Kunden bei den vorgedruckten Mengenangaben auf aha vertraut. Jetzt müssen sie feststellen, dass sie dadurch eine zusätzliche Gebührenerhöhung aufgebrummt bekommen.
Informationsveranstaltungen seitens aha hätten hier Abhilfe schaffen können. Dies hat der Abfallentsorger allerdings im Umland abgelehnt. „Dieses Verhalten von aha ist kopflos und hilflos“, sagt Schlossarek abschließend.

© CDU Stadtverband Lehrte 2018
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