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Presse

 

Zurzeit besuchen nur noch etwa 75 Schüler den 5. Jahrgang der IGS Lehrte. Entfällt zukünftig der Anteil der Schüler, die nicht aus den östlichen Gemeinden Lehrtes kommt, so reichen die Schülerzahlen maximal für eine Zweizügigkeit. Eine solche sei jedoch als Außenstelle nicht genehmigungsfähig. Auf dieses Problem habe die CDU bereits mehrmals in den letzten Jahren hingewiesen, zuletzt in der Ratssitzung am 27. April 2016. Weil die Verwaltung keine Informationsvorlage geliefert habe, hat die Gruppe CDU/FDP/Piraten in der vergangenen Woche ein Informationsschreiben mit Anlagen an die Ortsratsmitglieder und Elternvertreter in Lehrtes Osten versendet (Opens external link in new windowhttp://cdu-lehrte.de/aktuelles/351-igs-situation).

Die Desinformationsstrategie gehe soweit, dass sich weder die rot-grüne Ratsmehrheit noch der Bürgermeister bisher öffentlich zu diesem brisanten Thema äußerten. Nach Auffassung der Union müsse jedoch schnellstmöglich eine Entscheidung über die Zukunft der IGS getroffen werden. Spätestens vor den Sommerferien Ende Juni habe die Öffentlichkeit ein Recht zu erfahren, wie die Lehrter Schullandschaft zukünftig aussehen soll. Die CDU hat das Vorziehen der Schulausschusssitzung auf den nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt.

In den Augen der CDU werde es schwierig sein, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden. Eine IGS sei in ihren Augen nicht konkurrenzfähig, solange die Realschule in unmittelbarer Nähe bestehe. Diese geniße jedoch mit einer derzeitigen 4-Zügigkeit eine hohe Popularität bei Schülern und Eltern.

Nach Auffassung von Deneke-Jöhrens müssen Rot-Grün und die Lehrter Stadtverwaltung "nun endlich Farbe bekennen und der Öffentlichkeit ihre tatsächlichen Pläne für die Schulentwicklung in Lehrte präsentieren". Bereits im Jahre 2010 schlug die Stadtverwaltung einen Standortwechsel von IGS und Realschule vor. Nach heftigen Protesten seitens der CDU sowie der Eltern und Lehrkräfte der Realschule wurde dieser Plan jedoch schnell verworfen. Die Hämelerwalder Schulleitung und die rot-grünen Fraktionen erweckten damals den Eindruck, diese Variante durchaus zu favorisieren, indem sie das Vorhaben als "legitim" bezeichneten.

Im Gegensatz zu den Nachbarkommunen Burgdorf und Uetze habe die rot-grüne Ratsmehrheit 2014 nicht den Mut, den Beschluss zu fassen, neben der Hauptschule auch die Realschule "abzuwickeln". Stattdessen bezog man sich auf den Elternwillen, um niemanden zu verärgern.

Deneke-Jöhrens ist sich sicher, dass "die rot-grüne Mehrheitsfraktion den Standort Hämelerwald schon damals bewusst aufgegeben hat, was nun immer deutlicher wird". Nur durch diese "Trickserei" schien es noch möglich zu sein, eine "große" IGS im Schulzentrum Lehrte Süd zu errichten.

Die rot-grüne Schulpolitik habe in den Augen Deneke-Jöhrens dazu geführt, dass die Lehrter Schullandschaft heute vor einem Scherbenhaufen stehe. Um das Chaos zu ordnen, müsse Rot-Grün die bestehenden Ratsbeschlüsse korrigieren. Von der Verwaltung und den rot-grünen Fraktionen erwartet Deneke-Jöhrens nun einen konstruktiven Lösungsvorschlag unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.

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