Header Schlossarek

  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
Zweckwidrige Verwendung von Mitteln für Schulsozialarbeit beenden – Gelder müssen bei den Kindern ankommen

„Es kann nicht sein, dass beträchtliche finanzielle Mittel für Schulsozialarbeit in einigen regionsangehörigen Kommunen nicht zweckgerecht verwendet werden“, kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover, Bernward Schlossarek. Die finanziellen Mittel im Rahmen des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets umfassen nicht nur Gelder für einzelne Leistungsarten wie Lernhilfe und Schulbedarf, sondern auch Sondermittel, um allen berechtigten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den Angeboten an Bildung in und außerhalb der Schulen zu ermöglichen. Die Region Hannover und die regionsangehörigen Kommunen erhalten von 2011 bis 2013 Sondermittel in zweistelliger Millionenhöhe. Neben der Verwendung für die Finanzierung des Mittagessens für Hortkinder können diese auch für die Ausweitung der Schulsozialarbeit im Regionsgebiet eingesetzt werden. Beabsichtigt war, neue oder zusätzliche Projekte zu fördern, eine Refinanzierung bereits bestehender Angebote war nicht das Ziel. „Dies ist offensichtlich nicht überall beachtet worden“, bemängelt Schlossarek.
Ein besonders krasser Fall ist jetzt aus der Landeshauptstadt Hannover bekannt geworden. Die Stadt hat für 600.000 Euro Schulsekretärinnen statt Schulsozialarbeiter bezahlt. Dies ist aber nicht der Sinn der Mittel. Es wäre die sozialpolitische Verantwortung der Regionsverwaltung gewesen, dafür zu sorgen, dass mit dem Geld die Chancen für bedürftige Kinder in der Region Hannover verbessert werden. Wegzugucken und es einfach laufen zu lassen, ist verantwortungslos.
„Der lockere Umgang mit den Mitteln für Schulsozialarbeit“, so resümiert Schlossarek, „führt im Ergebnis dazu, dass neben den von der Regionsverwaltung bereits einverleibten 6,4 Millionen Euro nun weitere Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nicht dort ankommen, wo sie hinsollten. Die Mittel waren für die armen Kinder gedacht und nicht für die knappen kommunalen Kassen in der Region.“

© CDU Stadtverband Lehrte 2018
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen