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Lehrte - 18.05.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben nehmen wir Bezug auf die Ihnen übermittelte Position von SPD und Grünen zur Entwicklung an den weiterführenden Schulen in Lehrte vom 17. Mai 2016.

Zum besseren Verständnis und zur Erinnerung fügen wir einen LINK zum Schreiben der Mehrheitsfraktionen an (http://spd-lehrte.de/aktuell/nachrichten/2016/482488.php). Die Presseberichterstattung http://cdu-lehrte.de/aktuelles/neuigkeiten/360-igs-situation-2013 und unsere Anträge finden sie auf http://cdu-lehrte.de/politik/gruppe/antraege-anfragen. Im Kern geht es darum, dass sich die Mehrheitsfraktionen gegen unseren Vorwurf wehren, auf Zeit zu spielen. Wir halten an diesem Vorwurf fest.

Es geht bei unserer Fragestellung nicht um die Grundgesamtheit der Lehrter Schüler, ob es sich um 400 oder 450 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang handelt und wie viele Flüchtlingskinder dazu kommen. Es geht auch nicht um die schulpolitischen Entscheidungen der rot-grünen Landesregierung, zum G9 zurückzukehren und die Schullaufbahnempfehlungen abzuschaffen: Das Erste halten wir übrigens für richtig, das Zweite für falsch.

Die seit 2013 gestellte, 2014 aufgenommene und im Sommer 2015 wiederholte und jetzt aktualisierte Frage ist, wie es mit den 90 bis 110 Kindern pro Jahrgang weitergeht, die im Einzugsgebiet der Schule am Ried wohnen.

Wir stellen diese eine Frage:

Wie geht die Mehrheit im Lehrter Rat mit der Tatsache um, dass die Anzahl der Kinder nicht für eine dreizügige IGS in einer Außenstelle Hämelerwald ausreicht?

 

Auf diese Frage wird wieder nicht eingegangen. Stattdessen wird auf das für die Beantwortung dieser Frage unerhebliche Anmeldeverhalten der Eltern verwiesen.

Auch wenn in diesem Jahr deutlich mehr Kinder als bisher zur IGS angemeldet werden, beantwortet das doch nicht die Frage nach der grundsätzlichen Weichenstellung. Wo bleibt das Bekenntnis zu Hämelerwald?

Seit 2013 ist unverändert klar, dass die Anzahl der Schüler im Osten Lehrtes nicht für einen eigenständigen Betrieb einer dreizügigen IGS ausreicht. Wer anderes behauptet, sollte dies zumindest argumentativ hinterlegen können.

Da dies nicht geschieht, halten wir an unserer Feststellung fest: Die Ratsentscheidung aus dem Frühjahr 2014, die IGS in die Kernstadt zu verlegen und den Standort in Hämelerwald als dreizügige Außenstelle zu führen, ist nicht umsetzbar.

Damit ist die Schulentwicklungsplanung von Rot-Grün in Lehrte gescheitert.

Mindestens seit einem Jahr wird einer Antwort ausgewichen, das Thema umgangen und bewusst auf Zeit gespielt.

© CDU Stadtverband Lehrte 2018
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